Endlich war es soweit!

von Lukas Flesch

Am Freitag, den 10. November 2017, durften die Schüler_innen der 7e endlich das tun, was ihnen Ihre Biologielehrerin schon lange versprach: Sie durften zum Ende der Unterrichtsreihe „Fische und deren Anpassung an ihren Lebensraum“ Heringe sezieren.

Die toten Tiere spendete zu einem großen Teil der Berliner Fischmarkt1, bei dem ich mich hiermit für dieses Entgegenkommen sehr herzlich bedanke! Das Unternehmen machte somit den praktischen Unterricht für die Schüler_innen erst möglich!

Letztere waren dann auch mit großem Eifer dabei und legten nach Anleitung und teilweise sehr sauber die inneren Organe der Heringe frei.

Innere des Herings

So war es den Schüler_innen möglich, die zuvor lediglich durch schematische Abbildungen bekannten inneren Organe des Fisches sowie den komplizierten Aufbau der Kiemen im Original zu betrachten und mit der Realität zu vergleichen.

Sezierter Fisch

Darüber hinaus konnte durch das Bewegen des Mauls die Funktionsweise der Kiemen verdeutlicht werden, weil sich die Kiemen mit dem Öffnen des Fischmauls nach außen auffächern, so dass sehr viel mehr Sauerstoff aus dem Wasser in das Blut aufgenommen bzw. Kohlenstoffdioxid aus dem Blut in das Wasser abgebeben werden kann.

Schließlich konnte bei einem der 15 Heringe die Schwimmblase deutlich erkannt werden (s. Abb. 3), da diese sehr viel Luft enthielt. Die Verwunderung der Schüler_innen über den Größen- und Volumenunterschied der mit Luft gefüllten Schwimmblase im Vergleich zu den leeren Schwimmblasen war enorm.

Sezierter Fisch mit großer Schwimmblase

Alles in allem war dieser letzte Block zum Thema „Fische“, wie ihn die Schüler_innen nennen, ein Höhepunkt des Biologieunterrichts, den alle am Sezieren Beteiligten sehr genossen.

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